Die Verwendung von Zirbe und Zirbenkissen

In der Volksmedizin hat die Zirbe ihren festen Platz.  Aber – natürlich nur dort, wo sie wirklich wächst und vor allem wuchs!

Da sie fast nur in den hohen Alpenlagen heimisch ist, gibt es auch nur dort die Tradition der Zirbennutzung – dafür hier aber in der vollen Bandbreite!

Die Kinder der Bergbauern legte man  schon seit Jahrhunderten in Wiegen aus Zirbenholz, die der Vater oder Großvater traditionell selbst fertigte und  wenn möglich,  mit Schnitzereien versehen hatte. Man wusste um die positive Wirkung der Zirbe für das Gedeihen der Kleinen!

Haben Sie schon einmal Zirbenschnaps getrunken? Man muss seinen Geschmack nicht unbedingt mögen – aber probieren Sie ihn ruhig! Die alkoholischen  Auszüge und Ansätze der Zirbenzapfen nutzte man einst bei Rheumatischen Erkrankungen, Magenverstimmungen, Übelkeit, Schlafstörungen und Durchblutungsstörungen. Heute gibt es für die Schnäpse der Zirbe sogar ein eigenes Festival auf der Knödelalm in Kainisch mit einem Zirbenschnapswettbewerb…

In keiner heimischen Küche fehlten  die Heil – und Zugsalben die die Frauen aus dem Harz der Zirbe zubereiteten. Diese wurden bei fast allen äußeren Beschwerden benutzt oder mit anderen Kräutern für Umschläge aller Art verwendet.

Schon lange nutzte man die Nadeln, die Zapfen, das Öl und das Zirbenholz zur Trocken – oder Dampfinhalation – nicht nur bei Atembeschwerden oder Lungenleiden. Man wusste um die beruhigende Wirkung der Zirbe auf das Herz! Schon sehr früh überbrühte man einfach die gesammelten Nadeln und Spitzen und atmete den Duft ein.

*Die positiven Eigenschaften der Zirbe auf den Menschen sind wissenschaftlich bestätigt: Das Herz muss weniger angestrengt schlagen.

Zirbe enthält natürliches Pinosylvin. Die Substanz trägt dazu bei, die Herzfrequenz im Schlaf um bis zu 9 Schläge/Minute zu reduzieren. Dem Herzen wird so pro Tag ca. 1 Std. Arbeit erspart. Das Joanneum Research Forschungsinstitut hat die Wirkung im Rahmen einer Blindstudie mit Zirbenmöbeln an 30 gesunden Erwachsenen getestet und bestätigt. („Evaluation der Auswirkungen eines Zirbenholzumfeldes auf Kreislauf, Schlaf, Befinden und vegetative Regulation“, Graz, Steiermark, Österreich im Jahr 2003, www.zirbenholz.at/uploads/media/Joan.Research_Zirbe_Wohlbefinden_Endbericht.pdf)

Anleitungen für das Anfertigen der begehrten Zirbenkissen finden sich schon lange in alten Handarbeitsbüchern oder Sie bestellen gleich hier!